Wichtiger Hinweis für Amazon-Partner:

Posted by admin | Partnerprogramme | Samstag 31 Januar 2009 15:18

Amazon beendet Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte

Amazon-Partner, die auf ihren Webseiten mit der Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte werben, müssen entsprechende Hinweise unverzüglich entfernen.
Seit dem 13. Januar bietet Amazon.de die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte nicht mehr an. Hierzu gehören Artikel der Produktkatehgorien DVD, Blu-ray, Musik, PC- und Video-Games sowie Hörbücher.
Die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte wurde von Amazon im Jahr 2004 eingeführt, als Online-Preisvergleiche noch nicht so verbreitet waren wie heute.
Angesichts der heutigen Transparenz der Preise im Bereich Media-Produkte erscheint eine solche Tiefstpreis-Garantie nicht mehr notwendig.

Thema: Mindestguthaben bei Affiliate-Programmen

Posted by admin | Partnerprogramme | Freitag 23 Januar 2009 11:08

Affiliates - Mindestguthaben sind kein Auswahlkriterium

Alle Partnerprogramme haben gemeinsam, dass bis zur Auszahlung von Vergütungen und Provisionen ein Mindestguthaben erreicht werden muss.
Das ist auch durchaus verständlich. Banküberweisungen verursachen Arbeit und Kosten, deren prozentualer Anteil bei Überweisungen von Kleinstbeträgen unwirtschaftlich hoch wäre.
Die für Auszahlungen erforderlichen Mindestguthaben sind je nach Anbieter unterschiedlich und liegen in der Regel zwischen 20 und 50 Euro, beim Google Adsense-Programm beträgt das auszahlungsfähige Mindestguthaben 100 Dollar.

Besonders Neueinsteiger, die im Internet Geld verdienen wollen aber nur wenig frequentierte Webseiten haben, sind deshalb geneigt solche Partnerprogramme zu schalten, bei denen für eine Auszahlung die niedrigsten Mindestguthaben erforderlich sind.
Danach zu entscheiden ist zwar nachvollziehbar, jedoch nicht unbedingt richtig. Einzig und allein entscheidend ist, welches Partnerprogramm für die betreffende Website die besten Erträge erwarten lässt.

Beispiel: Angenommen ein Affiliate-Programm würde bereits ab einem erreichten Guthaben von nur 5 Euro auszahlen, aber niemand interessiert sich für dessen Werbung.
Hier die Mindestauszahlungsgrenze von lediglich 5 Euro zu erreichen kann infolge mangelnder Akzeptanz durch Webseitenbesucher möglicherweise länger dauern als z.B. 50 Euro bei Amazon oder auch die 100 Dollar bei Google Adsense zu erreichen.

Fazit: Entscheidend ist nicht ab welchem Mindestguthaben eine Auszahlung erfolgt, sondern einzig und allein welcher Anbieter die beste Akzeptanz findet, dabei die besten Erträge bringt und somit auch auf lange Sicht für eine dauerhafte Zusammenarbeit in Frage kommt.

Verlust durch falsche Strategie

Posted by admin | Webmastertipps | Donnerstag 22 Januar 2009 11:57

So können falsche Strategien zu Verlusten führen

Es ist schon ärgerlich genug, wenn ein Partnerprogramm trotz tausendfacher Einblendungen nichts einbringt und man am Ende nichts anderes getan hat, als wochenlang für irgend jemanden kostenlose Werbung zu betreiben.
Dass falsch ausgewählte Partnerprogramme unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich auch noch einen finanziellen Schaden verursachen können, ist wohl weniger bekannt.
Folgendes Fallbeispiel macht deutlich, auf welche Weise Seitenbetreiber durch unbedacht ausgewählte Werbung einen finanziellen Schaden erleiden können:

Eine gut besuchte Webseite schaltet hauptsächlich Adsense von Google. Die mit Adsense dort erzielten Pay-Per-Click Einnahmen sind sehr zufriedenstellend und bisher auch relativ konstant.
Angelockt durch traumhaft hohe Lead-Provisionen für Versicherungsvergleiche entscheidet sich der Webmaster zur Teilnahme an einem entsprechenden Partnerprogramm und schaltet zusätzlich zur Adsense-Werbung ein Banner mit integriertem Versicherungs-Check, sowie einen redaktionellen Beitrag zum Thema Versicherungswechsel.
Da zur betreffenden Zeit (gegen Jahresende) angeblich viele Versicherte ihre Tarife überprüfen und einen Anbieterwechsel erwägen, erscheint die Teilnahme an einem solchen Programnm durchaus plausibel.

In der Folgezeit gehen trotz unveränderten Besucherzahlen die mit Google-Adsense erzielten Einnahmen deutlich zurück. Der Seitenbetreiber vermutet zuerst nur eine kurzfristige Schwankung und geht der Sache nicht weiter nach. Nach einigen Wochen jedoch wird deutlich, dass ein anhaltend drastischer Einbruch der Adsense-Einnahmen eingetreten ist.

Auf der Suche nach Ursachen hierfür stellt sich dann folgendes heraus:
Auch über Adsense erscheint Werbung für Versicherungsvergleiche. Was ja logisch ist, da Adsense-Werbung sich nach den in Webseiten enthaltenen Inhalten richtet.
Logisch ist auch, dass die Adsense-Werbung für Versicherungsvergleiche bei den Besuchern genau so viel Interesse findet, wie auch das Banner mit dem Versicherungs-Check.
Und dieses Interesse lag im vorliegenden Fall bei NULL

Sofort nach Entfernen des Versicherungs-Checks und des darauf verweisenden Beitrags erscheinen wieder die frühren Adsense-Anzeigen, was die zuvor drastisch eingebrochenen Adsense-Einnahmen sofort auch wieder auf das vorherigen Niveau zurück bringt.

Der Seitenbetreiber hat in diesem Fallbeispiel also nicht nur am Versicherungsprogramm nichts verdient, sondern zuzätzlich auch noch über mehrere Wochen deutliche Verluste bei seinen Adsense-Umsätzen verzeichnet.

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